EZB-Vize: Nationaler Widerstand gegen UniCredit-Deal schadet EU-Binnenmarkt

EZB-Vizepräsident Luis de Guindos hat gegenüber der Financial Times erklärt, dass nationaler Widerstand gegen grenzüberschreitende Bankenkonsolidierungen den europäischen Binnenmarkt untergrabe. Das Direktoriumsmitglied bezog sich dabei auch auf den Fall der italienischen UniCredit, die eine Übernahme der Commerzbank plant.

Auf den Widerstand aus Berlin gegen die Ambitionen des Mailänder Instituts angesprochen, sagte Guindos in einem am Montag veröffentlichten Interview, “das größte Problem mit dieser Art nationaler Botschaften ist, dass sie die Glaubwürdigkeit der Spar- und Investitionsunion untergraben”.