Iran-Krise schürt Rohstoffpreise: Japans Premierministerin fordert Nachtragsetat
Die Premierministerin Japans hat die Ausarbeitung eines Nachtragshaushalts gefordert, um auf steigende Rohstoffpreise infolge des Iran-Kriegs und seiner Folgen im Nahen Osten zu reagieren. Damit rückt Sanae Takaichi von ihrer bisherigen Haltung ab, wonach eine solche Maßnahme nicht notwendig sei.
“Ich habe Finanzministerin Katayama vergangene Woche gebeten, Finanzierungsmöglichkeiten einschließlich eines Nachtragshaushalts zu prüfen”, sagte Takaichi am Montag bei einem Treffen der Regierungskoalition.