Nestlé-Aktionäre rügen Führung bei Generalversammlung nach Rückruf, CEO-Eklat

Nestlé hat sich nach einem turbulenten Jahr kritischen Investorenfragen gestellt. Der Schweizer Lebensmittelkonzern hatte seinen CEO wegen einer nicht offengelegten Büroaffäre entlassen und zugleich mit dem größten Produktrückruf seiner Geschichte zu kämpfen.

Auf der Generalversammlung am Donnerstag in Lausanne traf die Kritik vor allem Verwaltungsratspräsident Pablo Isla und Konzernchef Philipp Navratil. Wenige Monate nach ihrem Amtsantritt musste das Unternehmen Säuglingsnahrung in mehr als 60 Ländern aus den Regalen nehmen, nachdem in einigen Produkten ein Giftstoff entdeckt worden war.