Folgen der Ungarn-Wahl: Warum Europas Rechtspopulisten die Nähe zu Donald Trump nun als Risiko sehen

Nach der massiven Wahlniederlage von Viktor Orbán am Sonntag bewerten rechte Parteien in Europa das politische Risiko einer zu großen Nähe zur Regierung von US-Präsident Donald Trump neu.

Orbán und sein Modell eines illiberalen Autoritarismus, das kulturelle Spaltungen schürte und Migration begrenzen wollte, galt als Leitbild für nationalistische Gruppen weltweit, insbesondere in den USA. Noch in den Tagen vor der Wahl hatte Vize-Präsident J.D. Vance Wahlkampfhilfe für Orbán geleistet; Trump selbst sicherte ihm bei einer Kundgebung per Telefon seine Unterstützung zu.