Marvel Fusion sucht neue Erlösquellen, erwägt Verlagerung des Hauptsitzes in die USA: Kreise

Das Münchner Kernfusions-Start-up Marvel Fusion prüft neue Einsatzmöglichkeiten für seine Lasertechnologie, darunter Anwendungen in Verteidigung, Medizin und Industrie. Hintergrund ist, dass sich die Kommerzialisierung der Kernfusion verzögert, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Das Management führe Gespräche mit Investoren über Möglichkeiten, die für die Kernfusion entwickelten Laser an den Markt zu bringen, so die mit den Plänen vertrauten Personen, die aufgrund der Vertraulichkeit der Angelegenheit anonym bleiben wollten. Zudem erwäge das Unternehmen eine Verlagerung seines Hauptsitzes in die USA, um den Zugang zu Kapital zu verbessern. Die Pläne seien jedoch noch nicht final, und Marvel könne sich auch für einen Verbleib in Deutschland entscheiden.