Cannabis-Onlineverkäufe boomen - die deutsche Politik hechelt bei der Regulierung hinterher
Noch vor zwei Jahren hätte Lukas, ein 20-Jähriger aus der Nähe von Berlin, einen einschlägigen Park oder eine dunkle Ecke suchen müssen, um an Marihuana zu kommen. Heute kann er das bequem von zuhause aus erledigen - innerhalb von fünf Minuten. Dafür reichen eine Internetverbindung und ein paar Klicks.
Seit Deutschland vor zwei Jahren die Cannabisgesetze liberalisierte, sind Online-Telemedizinplattformen wie Cannadoc24 und Weed.de die bevorzugte Quelle für Käufer – pardon: Patienten – wie Lukas. Sie besorgen sich Cannabis per Rezept und in Apothekerqualität.