Washington bietet Berlin sechsmonatigen Aufschub bei Rosneft-Sanktionen: Kreise

Washington hat Berlin eine Frist von sechs Monaten eingeräumt, um die Eigentumsverhältnisse bei der deutschen Tochter des russischen Ölkonzerns Rosneft zu klären. Bis dahin könnten die Rosneft-Beteiligungen vorübergehend von den US-Sanktionen ausgenommen werden, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten.

Die US-Regierung habe ihren deutschen Gesprächspartnern signalisiert, sie erwäge die Erteilung einer einmaligen, nicht verlängerbaren allgemeinen Lizenz für Rosneft Deutschland, sagten die Personen, die anonym bleiben wollten. Die Bundesregierung prüfe den Vorschlag und wolle sich in den kommenden Tagen dazu äußern.