Bund will saubere Industrieprozesse mit 6 Mrd. Euro fördern

Die Bundesregierung plant mit 6 Milliarden Euro für das nächste Haushaltsjahr, um der energieintensiven Industrie beim Einsparen von CO₂-Emissionen zu helfen. Mit der Fortsetzung der sogenannten Klimaschutzverträge endet auch die Unsicherheit darüber, ob Unternehmen bei der Umstellung auf sauberere Technologien noch mit Hilfen des Staates rechnen können.

Das Programm — jetzt umbenannt in “CO₂-Differenzverträge” — richtet sich an Sektoren wie Chemie, Stahl, Zement oder Glas und soll zusätzliche Kosten decken, die bei der Umstellung auf klimafreundlichere Verfahren wie CO₂-Abscheidung und -Speicherung oder Wasserstoff entstehen. Erstmals wird es auch Subventionen für CCS-Technologien geben, die bislang in Deutschland verboten waren.