EU erwägt Sekundärsanktionen gegen Unterstützer-Staaten Moskaus

Die Europäische Union erwägt informierten Kreisen zufolge die Einführung sogenannter Sekundärsanktionen, um zu verhindern, dass Drittstaaten Russland bei der Umgehung der bestehenden Strafmaßnahmen des Blocks gegen Moskau helfen. Am Freitag und Samstag treffen die EU-Außenminister in Kopenhagen zusammen, um über verschiedene Optionen zu beraten.

Brüssel arbeitet derzeit am 19. Sanktionspaket gegen Russland. Nach bisherigem Stand sollten dabei vor allem Maßnahmen gegen Personen im Fokus stehen, die der Entführung ukrainischer Kinder verdächtigt werden – ein Thema, das nach Angaben von Insidern auch bei US-Präsident Donald Trump Anklang gefunden hat, als er zuletzt im Weißen Haus mit europäischen Spitzenpolitikern über den Krieg sprach.