Deutsche Bank verliert an Boden bei Leveraged-Finance-Deals

Fast wäre das Geschäft schief gelaufen, Investoren wollten die Papiere einfach nicht. Als die Deutsche Bank versuchte, risikoreiche Schuldtitel im Wert von 4,3 Milliarden Dollar (3,7 Milliarden Euro) für eine Private-Equity-Firma zu platzieren, die zwei Glücksspielunternehmen kaufen wollte, bissen Käufer nicht an. Das Institut sah sich gezwungen, die Konditionen zu verbessern unter anderem durch attraktivere Preise und zusätzliche Sicherheiten. So gelang es schließlich, die Platzierung doch noch abzuschließen. Die Transaktion, gedacht für den Kauf einer Sparte von International Game Technology durch Finanzinvestor Apollo Global Management, ist nicht der einzige Leveraged-Finance-Deal der Deutschen Bank, der zuletzt Probleme machte.

Einst regelmäßig unter den fünf größten Anbietern im Segment, hat die Deutsche Bank in den vergangenen Jahren Marktanteile verloren. Gründe dafür sind strategische Weichenstellungen unter CEO Christian Sewing und regulatorischer Druck, Risiken in diesem Bereich zu verringern, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen.