Zollstreit mit den USA: Wie BMW, LVMH und Co. EU-Pläne untergraben

  • Topmanager führten private Gespräche mit US-Vertretern
  • Sorge vor Wettbewerbsnachteilen und wirtschaftlichen Verlusten
Das Mercedes-Werk in Tuscaloosa, Alabama.Foto: Mercedes-Benz AG

Europäische Top-Unternehmen wie Mercedes-Benz und der französische Luxuskonzern LVMH untergraben die Bemühungen der Europäischen Union, wirksame Maßnahmen gegen die von US-Präsident Donald Trump angedrohten Strafzölle zu vereinbaren.

Um einen transatlantischen Handelskrieg abzuwenden, haben mehrere Top-Manager inoffizielle Gespräche mit US-Regierungsvertretern geführt, um ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen zu wahren. In Brüssel und europäischen Hauptstädten drängten sie auf eine zügige Einigung und darauf, ikonische US-Produkte wie Bourbon-Whiskey von der Liste potenzieller EU-Gegenzölle zu streichen – mit dem Ziel, eine weitere Eskalation zu verhindern. Das berichten mit der Angelegenheit vertraute Personen.