UBS muss wegen Schweizer Bankreform €23 Mrd. Kapital aufbauen

Die UBS muss infolge einer geplanten Verschärfung der Schweizer Bankenregeln mit zusätzlichen Kapitalanforderungen in Höhe von bis zu 26 Milliarden Dollar (23 Milliarden Euro) rechnen. Diese Summe übersteigt frühere Schätzungen und könnte den Clinch zwischen der Bank und der Schweizer Regierung noch zusätzlich verschärfen.

Die bedeutendste Auswirkung auf die UBS ergibt sich aus einem Vorschlag, wonach die Bank ihr im Inland gehaltenes Kapital für ihre ausländischen Einheiten von 60% auf 100% erhöhen muss, wie aus einem am Freitag veröffentlichten und mit Spannung erwarteten Gesetzesentwurf hervorgeht. Nach Schätzungen der Regierung könnte das zu einem zusätzlichen Bedürfnis für 23 Milliarden Dollar an hartem Kernkapital für ihr Schweizer Stammhaus führen.