Junior-Banker fürchten, dass KI ihnen wichtige Lernerfolge raubt
- Erledigung von Routinejobs sei für Einarbeitung unerlässlich
- Wall-Street-Banken nutzen KI-Tools im Investmentbanking
Lästige, repetitive Aufgaben prägen häufig die ersten Karrierestufen junger Wall-Street-Banker. Der Einzug Künstlicher Intelligenz könnte da zukünftig Abhilfe schaffen. Erleichterung unter den Junior-Bankern löst das aber nicht aus. Stattdessen nehmen Ängste zu.
Branchenneulinge sorgen sich nicht nur um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes. Viele befürchten auch Wissenslücken aufgrund mangelnder Routine. Zwar kann KI mühsame Aufgaben wie Finanzmodellierung, Dateneingabe und Zusammenstellung von Geschäftsdokumenten übernehmen. Immer mehr Neulinge wiederholen jedoch die Worte, die ihre Chefs seit Jahren predigen: Die Routinearbeit ist mehr als nur ein Initiationsritus, sie hilft Anfängern, die Grundlagen zu erlernen. Analysten bauen so über die Jahre das nötige Selbstvertrauen auf, um sich später gegenüber Kunden zu behaupten. Dies gilt insbesondere für Quereinsteiger ohne finanzwirtschaftlichen Hintergrund.