Chefs deutscher Geno-Banken sehen 4-Tage-Woche als Erfolg

  • Mehrere kleinere Kreditinstitute haben Arbeitszeiten verkürzt
  • Mit Umstellung sei Motivation gestiegen, Krankenstand gesunken
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Nachdem einige deutsche Genossenschaftsbanken auf 4-Tage-Arbeitswochen umgestellt haben, ziehen die Chefs der Institute in verschiedenen Bloomberg-Interviews eine positive Zwischenbilanz. Freie Stellen seien jetzt leichter zu besetzen, die Krankenstände gesunken. Zugleich habe es keine Abstriche bei der Produktivität gegeben.

„Die Anzahl der Bewerbungen hat sich verfünffacht. Wir konnten alle vakanten Stellen besetzen”, erklärte etwa Carsten Graf, Chef der PSD Bank Braunschweig. Ähnlich äußerte sich Alexander Kostal, Vorstand der Volksbank Kaiserslautern. “Die 4-Tage-Woche verschafft uns angesichts des Fachkräftemangels einen klaren Vorteil”, sagte er. “Bisher bietet noch kein anderes Institut in unserem direkten regionalen Umfeld ein ähnliches Modell an.”