Wohnen in Zürich ist inzwischen teurer als in London oder Paris

  • Nicht mehr nur bei Banken und Steuerflüchtlingen beliebt
  • Auch die Ansiedelung von 5.000 Googlern trieb die Nachfrage

Zürich. 

Foto: Pascal Mora/Bloomberg

Lock
This article is for subscribers only.

Zürich hat sich zu einem der heißesten Wohnungsmärkte Europas entwickelt. Die Preise in der Schweizer Bankenmetropole sind an London und Paris vorbeigezogen. Die Nachfrage durch starken Zuzug überwiegt den Abwärtsdruck der steigenden Zinsen auf die Preise.

Dabei sind es nicht nur die traditionellen Banken und Steuerflüchtlinge, die für neue Wohnungssuchende sorgen. Auch Tech-Riesen wie Google haben Zürich als Standort entdeckt und mit dazu beigetragen, dass für den Quadratmeter bei Eigentumswohnungen im August im Schnitt 17.196 Franken (17.788 Euro) aufgerufen werden — nahe dem Rekordniveau und mehr als doppelt so viel wie in London, zeigen von Bloomberg zusammengestellte Daten.