Berlin und Paris drängen auf Investitionen im Wettlauf mit USA

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Bundeskanzler Olaf Scholz und der französische Präsident Emmanuel Macron haben deutlich gemacht, dass die europäische Industrie Investitionen in fast beispiellosem Ausmaß tätigen muss, um beim Umbau zu klimafreundlicher Produktion nicht hinter US-amerikanische und chinesische Firmen zurückzufallen.

Scholz und Macron erörterten bei ihrem Treffen am Sonntag in Paris die Antwort der Europäischen Union auf den Inflation Reduction Act von US-Präsident Joe Biden, der über einen Zeitraum von zehn Jahren Investitionen und Steuererleichterungen in Höhe von rund 500 Milliarden Dollar (459 Milliarden Euro) zugunsten von US-Unternehmen vorsieht.