BAYER MULLS OPTIONS ON COURT DECISION ON CO PIPELINE (GERMAN)

     (The following press release from Bayer was received by e-mail. It was not  confirmed by the sender.)  Presse-Information  Oberverwaltungsgericht Münster setzt Verfahren zur CO-Versorgungsleitung aus: Bayer will Entscheidung eingehend prüfen  Leverkusen, 28. August 2014 - Nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster, das Verfahren zur geplanten CO-Versorgungsleitung in Nordrhein-Westfalen auszusetzen und das Bundesverfassungsgericht anzurufen, hält sich Bayer MaterialScience das weitere Vorgehen offen. "Wir werden die schriftliche Begründung des Gerichts abwarten, sie in Ruhe analysieren und bewerten", erklärte Dr. Gabriel Harnier, Leiter des Bereichs Recht, Patente und Compliance bei Bayer MaterialScience. "Danach prüfen wir unsere juristischen Optionen." Harnier stellt aber auch klar: "Die heutige Entscheidung ist sicherlich nicht unser Wunschergebnis. Denn sie bedeutet für unser Projekt erneut erheblichen Zeitverlust."  Als einen für Bayer sehr positiven Punkt unterstrich Harnier, dass das Gericht keine grundlegenden Bedenken hinsichtlich der Konzeption der Leitung in Sachen Sicherheit und Trassenverlauf habe. Bei der Verfassungsmäßigkeit des Rohrleitungsgesetzes, das dem Projekt zu Grunde liegt, sieht das Gericht weiteren Klärungsbedarf. Daher die Vorlage zum Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.  Hintergrund: Das Rohrleitungsgesetz stellt unter anderem fest, dass die Pipeline dem Allgemeinwohl dient. Dieses Gesetz war im März 2006 vom nordrhein-westfälischen Landtag einstimmig verabschiedet worden. Die Bauarbeiten begannen im Mai 2007 auf Basis eines gültigen Planfeststellungsbeschlusses der Bezirksregierung Düsseldorf. Darüber hinaus bekannte sich der Landtag auch in den folgenden Jahren mehrfach mit großer Mehrheit zu dem Projekt.  Anwohner hatten gegen die Rohrleitung zwischen den Produktionsstandorten Dormagen und Krefeld-Uerdingen geklagt. Die Klage richtet sich gegen die Bezirksregierung Düsseldorf, die als zuständige Behörde das Pipeline-Projekt federführend begleitet. Bayer MaterialScience ist bei dem Verfahren als sogenannte Beigeladene beteiligt.  Für eine Inbetriebnahme der Leitung sind weitere behördliche Genehmigungen erforderlich. Unter anderem hat Bayer MaterialScience bei der Bezirksregierung Düsseldorf ein Planänderungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung beantragt. Dabei handelt es sich unter anderem um die Zusammenfassung von bereits bekannten Maßnahmen und Abweichungen im Trassenverlauf, die sich erst während der Bauarbeiten ergeben hatten. Nach öffentlicher Auslegung der Unterlagen erfolgte im November 2013 die öffentliche Erörterung der Einwendungen in der Grugahalle Essen.  Bayer MaterialScience hat immer wieder auf die große Bedeutung der Rohrleitung für den gesamten Chemiestandort Nordrhein-Westfalen hingewiesen. Kohlenmonoxid (CO) ist ein wichtiger Grundstoff für die Kunststoff-Herstellung. "Durch die Leitung soll der Standort Krefeld-Uerdingen in eine zuverlässigere, sichere und weniger umweltbelastende CO-Verbundstruktur eingebunden werden", sagte Dr. Tony Van Osselaer, Produktions- und Technologievorstand von Bayer MaterialScience. Auf eine sichere und wettbewerbsfähige Rohstoffversorgung seien nicht nur die Chempark-Standorte angewiesen - in der Produktionskette gelte das auch für die weiterverarbeitende Industrie.  Über Bayer MaterialScience: Mit einem Umsatz von 11,2 Milliarden Euro im Jahr 2013 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2013 rund 14.300 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.  Diese Presse-Information steht auf dem Presseserver von Bayer MaterialScience unter http://www.presse.bayerbms.de zum Download bereit.  Mehr Informationen finden Sie unter http://www.materialscience.bayer.com.  Zukunftsgerichtete Aussagen Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite http://www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.  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