BROADBAND EXPANSION CONDITIONS IMPROVED: GERMAN NET. AGENCY(GER)

     (The following press release from German Federal Network Agency was  received by e-mail. It was not confirmed by the sender.)  Die nachfolgende Pressemitteilung finden Sie in Kürze als Download unter  www.bundesnetzagentur.de/pressemitteilungen     Bundesnetzagentur     P R E S S E M I T T E I L U N G     Bonn, 17. Juli 2014     Bundesnetzagentur verbessert Rahmenbedingungen für Breitbandausbau durch  alternative Anbieter     Homann: "Flächendeckende Breitbanderschließung bedarf der gemeinsamen  Anstrengung aller Netzbetreiber"     Die Bundesnetzagentur hat heute eine Entscheidung über die Verbesserungen der  Rahmenbedingungen für den Breitbandausbau veröffentlicht. Alternative Anbieter  erhalten künftig bessere Zugangsmöglichkeiten zur "letzten Meile" der Telekom,  der sog. Teilnehmeranschlussleitung, um den Breitbandausbau insbesondere in  ländlichen Gebieten vorantreiben zu können. Damit erhalten die Wettbewerber der  Telekom zugleich bessere Möglichkeiten, sich an Ausschreibungen für den  Breitbandausbau zu beteiligen und die Versorgungsauflagen der Förderrichtlinien  erfüllen zu können.     "Mit der heutigen Entscheidung verfolgen wir unsere Linie, die regulatorischen  Rahmenbedingungen für den Breitbandausbau fortzuentwickeln und zu verbessern,  konsequent fort. Dabei haben wir den steigenden Bandbreitenbedarf in den  kommenden Jahren berücksichtigt", erklärte der Präsident der Bundesnetzagentur  Jochen Homann.     Die Entscheidung hebt im Grundsatz die bisherige Grenze von 1 Mbit/s für die  Errichtung von zusätzlichen Kabelverzweigern auf dem sog. Verzweigungskabel  -das allerletzte Stück Kupferkabel zwischen einem bestehenden Kabelverzweiger  und den Endkunden -     und von Schaltverteilern deutlich auf 30 Mbit/s an. Zugangspunkte zur "letzten  Meile", wie der Schaltverteiler und der zusätzliche Kabelverzweiger auf dem  Verzweigungskabel, ermöglichen eine Verlagerung des DSL-Einspeisepunktes näher  zum Endkunden hin  und damit die Erreichung deutlich höherer Bandbreiten.  Außerdem ist vorgesehen, dass die Telekom unter bestimmten Bedingungen auf  Wunsch und gegen Kostenerstattung eines Wettbewerbers den Verlauf ihrer  Anschlussleitungen ändern muss, um diese tauglich für die Übertragung hoher  Bandbreiten zu machen. Eine Möglichkeit zur Änderung der Signalrichtung bei der  Übertragung von DSL konnte aufgrund der Gefahr von Störungen im Netz nicht  angeordnet werden. Bei ihrer Entscheidung hat die Bundesnetzagentur zudem  darauf geachtet, dass die verbesserten Zugangsmöglichkeiten zum Anschlussnetz  der Telekom nicht den Einsatz der Vectoring-Technik behindern.      "Die Herausforderungen einer flächendeckenden Breitbanderschließung können  nicht von einem Unternehmen alleine, sondern nur in einer gemeinsamen  Anstrengung aller Marktakteure gestemmt werden. Wir wollen deshalb, dass der  Ausbau von modernen Breitbandnetzen     von möglichst allen Netzbetreibern zügig vorangetrieben werden kann, um die  Breitbandziele der Bundesregierung zu erreichen. Ich gehe daher davon aus, dass  unsere Entscheidung unverzüglich umgesetzt wird. Die Verbraucherinnen und  Verbraucher, die auf schnelle Internetanschlüsse warten, haben für  Verzögerungen sicherlich kein Verständnis", so Homann weiter.     Die Entscheidung ist in einem sog. Anordnungsverfahren ergangen. Weil sich die  Unternehmen EWE Tel und Telekom nicht vertraglich auf verbesserte  Zugangsmöglichkeiten zum Anschlussnetz zwecks Breitbandausbaus in ländlichen  Gebieten einigen konnten, hatte die EWE Tel im Mai die Bundesnetzagentur auf  Anordnung des Netzzugangs angerufen. Über das konkrete Verhältnis der beiden  Unternehmen hinaus kommt der Entscheidung grundsätzliche Bedeutung zu; andere  Wettbewerber können sich die neuen Zugangsbedingungen künftig ebenfalls  anordnen lassen, falls sich vertragliche Vereinbarungen mit der Telekom nicht  erreichen lassen.       Der Tenor der Entscheidung ist auf der Internetseite der Bundesnetzagentur  www.bundesnetzagentur.de veröffentlicht.     HAUSANSCHRIFT    Tulpenfeld 4    53113 Bonn     TEL +49 (0) 228 14-9921    FAX +49 (0) 228 14-8975     mailto:pressestelle@bnetza.de    www.bundesnetzagentur.de    
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