GERMAN BDB SAYS U.S. RULES DISADVANTAGE EUROPEAN BANKS (GERMAN)

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Neue Aufsichtsregeln in den USA benachteiligen europäische Banken 
19. Februar 2014 ? "Die amerikanische Notenbank Federal Reserve hat mit
ihrer gestern verabschiedeten ?Final Rule? zur Regulierung von
Auslandsbanken die Rahmenbedingungen für europäische Institute in den USA
unverhältnismäßig verschlechtert", kritisiert Michael Kemmer,
Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes. Besonders der Zwang, eine
Zwischen-Holding in den USA einrichten und auf dieser Ebene zusätzliche
Kapital- und Liquiditätsvorgaben erfüllen zu müssen, werde die US-Präsenz
der großen europäischen Banken erschweren und verteuern. 
"Das ist ein deutlicher Wettbewerbsnachteil für europäische Banken, da ihre
amerikanischen Wettbewerber in der Europäischen Union keinen vergleichbaren
Anforderungen unterliegen", so Kemmer. Auch wenn die Fed mit
Aufsichtszwängen und Erfahrungen aus der Finanzkrise argumentiere, bleibe
die Regulierung unverhältnismäßig. Weitaus zielführender wäre eine bessere
grenzüberschreitende Koordination mit den Heimatbehörden der Auslandsbanken
gewesen. 
Eine der entscheidenden Lehren aus der Finanzkrise sei doch, dass die
jeweiligen Aufsichtsbehörden international koordiniert reagieren sollten,
falls eine international aktive Bank in Schieflage. Kemmer betont: "Dafür
brauchen wir Vereinbarungen und Mechanismen, die sitzen. Stattdessen werden
nun alle Auslandsbanken ab einer gewissen Schwelle ihrer US-Aktivitäten in
ein Korsett gezwängt, das sie im globalen Wettbewerb benachteiligt und die
Finanzmärkte nicht stabiler macht." 
Pressekontakt:
Dr. Kerstin Altendorf
Pressesprecherin
Bundesverband deutscher Banken
Telefon: +49 30 1663-1250
Telefax: +49 30 1663-1272
kerstin.altendorf@bdb.de
www.bankenverband.de/presse
 
 
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