GERMANY'S BDB SAYS GERMAN ECONOMY NEEDS UNIVERSAL BANKS (GER)

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Presse-Info 
Bankenverband zur Veröffentlichung eines Vorschlags der EU-Kommission zur
Bankenstrukturreform 
29. Januar 2014 ? ?Die deutsche Wirtschaft braucht und will
Universalbanken. Der Kommissionsvorschlag birgt nun die Gefahr, dass
Kreditinstitute ihren Kunden die gewohnten Dienstleistungen nicht mehr im
gleichen Umfang wie bisher anbieten können. Das ist nicht im Interesse der
deutschen Wirtschaft?, sagt der Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes,
Michael Kemmer, anlässlich der Veröffentlichung von Vorschlägen der
EU-Kommission zu einer Bankenstrukturreform. 
?Kreditinstitute und Gruppen müssen strukturell so aufgestellt sein, dass
sie ohne Gefahren für die Finanzmarkstabilität saniert und gegebenenfalls
auch abgewickelt werden können. Dieses wird bereits mit der Sanierungs- und
Abwicklungsplanung im Rahmen der Banking Recovery and Resolution Directive
sichergestellt?, so Kemmer. Die EU-Mitgliedstaaten müssen die
diesbezüglichen Vorgaben der BRRD, die der deutsche Gesetzgeber bereits im
Vorgriff mit dem so genannten Trennbankengesetz eingeführt hat, bis Ende
2014 in nationales Recht umsetzen und ab 1. Januar 2015 anwenden. Hinzu
treten die in der BRRD vorgesehenen Abwicklungsinstrumente. ?Daher sind
zusätzliche Maßnahmen zur Lösung des so genannten ?too big to
fail?-Problems nicht notwendig?, ergänzt Kemmer. 
Schon im vergangenen Jahr hatten sich führende Verbände der deutschen
Wirtschaft in einer gemeinsamen Erklärung für den Erhalt des bewährten
Universalbankenmodells ausgesprochen. Zu den Unterzeichnern zählten neben
den kreditwirtschaftlichen Verbänden unter anderem die Bundesvereinigung
der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesverband der Deutschen
Industrie (BDI), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sowie
der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). 
Die Verbändeerklärung ist abrufbar unter:
http://bankenverband.de/presse/presse-infos/universalbanken-staerken-finanzmarkt
stabilitaet-und-sichern-unternehmensfinanzierung/files/17012012_verbaendeerklaer
ung-universalbankensystem.pdf 
Video zu Universalbanken: http://www.youtube.com/watch?v=6jJiAEz_Bj4 
Pressekontakt:
Lars Hofer
Pressesprecher
Bundesverband deutscher Banken
Telefon: +49 30 1663-1210
Telefax: +49 30 1663-1272
lars.hofer@bdb.de
www.bankenverband.de/presse
 
 
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