DEUTSCHE BAHN REACHES AGREEMENT WITH THYSSEN IN CARTEL CASE(GER)

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Presseinformation der Deutschen Bahn 
http://s14.yesspress.com/file/?id=GvZNvTr18xLCxzUFDkvTWA 
(Berlin, 20. November 2013)  Die Deutsche Bahn und ThyssenKrupp haben eine 
Einigung über die Zahlung von Schadensersatz für das Schienenkartell erzielt. 
ThyssenKrupp hat sich verpflichtet, der DB einen angemessenen Ausgleich zu 
zahlen. „Mit dem Vergleich wurde auch für den Steuerzahler ein sehr gutes 
Ergebnis erzielt. Niemand kann ein Interesse an jahrelangen und teuren 
Gerichtsprozessen haben. Wir begrüßen daher, dass ThyssenKrupp zu seiner 
Verantwortung steht und den entstandenen Schaden kompensiert“, sagt Gerd Becht, 
Vorstand Compliance, Datenschutz, Recht und Konzernsicherheit. 
Die Einigung ist ein weiterer Erfolg bei der Durchsetzung der  
Schadensersatzansprüche gegen die Mitglieder des Schienenkartells. Bereits im 
April dieses Jahres hat voestalpine als erstes Unternehmen einer Einigung 
zugestimmt. 
Die Deutsche Bahn führt den überwiegenden Teil der Schadensersatzzahlungen an 
Bund und Länder ab, die zuvor Ihre Ansprüche an die DB abgetreten haben. Das 
Unternehmen verfolgt die Schadensersatzansprüche gegen Moravia Steel 
Deutschland, Stahlberg Roensch und dessen ehemaligen Eigentümer mit einer Klage 
vor dem Landgericht Frankfurt am Main weiter.  
Der Vergleich steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung zuständiger Gremien und 
der öffentlichen Fördermittelgeber.  
Zuletzt hat das Bundeskartellamt im Juli dieses Jahres gegen Moravia Steel eine 
Geldbuße von zehn Millionen Euro verhängt. Damit hat das Bundeskartellamt das 
Verfahren Schienenkartell/Deutsche Bahn mit einem Bußgeld von insgesamt 134,5 
Millionen vollständig abgeschlossen.  
Jens-Oliver Voß
Leiter Kommunikation Compliance, Datenschutz, Recht und Konzernsicherheit
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