UNION CALLS FOR GERMANY-WIDE SHIPPING ADMIN STRIKE (GERMAN)

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P r e s s e i n f o r m a t i o n 
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bundesvorstand
www.verdi.de 
Wasser- und Schifffahrtsverwaltung: bundesweite Streiks ab Montag 
Berlin, 05.09.2013 
In der Tarifauseinandersetzung um die Absicherung der Beschäftigten 
der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) wird die Vereinte 
Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) den Druck auf den Bund erheblich
erhöhen. Seit Wochen warteten die Beschäftigten vergeblich auf eine 
verbindliche Zusage der Bundesregierung für eine tarifvertragliche 
Vereinbarung. "Es gibt keine Einigung, es gibt kein Ergebnis - 
deshalb werden die Streiks jetzt ausgeweitet", kündigte 
ver.di-Bundesvorstandsmitglied Achim Meerkamp an. "Wenn sich die 
beteiligten Ministerien nicht verständigen können, muss sich die 
Bundeskanzlerin einschalten." 
Die bundesweiten Arbeitsniederlegungen im Bereich der Wasserstraßen 
werden am Montag, den 9. September 2013 mit der Frühschicht beginnen 
und sollen am darauf folgenden Sonntag mit der Spät- bzw. 
Nachtschicht beendet werden. Im Verlauf des siebentägigen Streiks 
muss mit erheblichen Beeinträchtigungen des Schiffsverkehrs auf 
Flüssen und Kanälen gerechnet werden.  
Es sei unverständlich, dass der Bund den WSV-Beschäftigten weiterhin 
eine Absicherung vorenthalte. "Die Hängepartie muss ein Ende haben. 
Die Ausweitung des Streiks unterstreicht, wie wichtig den 
Beschäftigten eine verbindliche tarifvertragliche Vereinbarung ist", 
betonte Meerkamp. ver.di sei jederzeit verhandlungsbereit und die 
Streiks könnten im Falle einer Einigung umgehend beendet werden. 
Die Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und weiterer
Einrichtungen kämpfen um einen Schutz vor den Folgen des Umbaus der 
Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Nach den Plänen des Bundes ist 
von 12.000 Stellen mittelfristig ein Viertel von Abbau bedroht. 
Pressekontakt:
V.i.S.d.P.: 
Jan Jurczyk
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin 
Tel.: 030/6956-1011 
und -1012
Fax: 030/6956-3001 
e-mail:
pressestelle@verdi.de 
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