GERMAN NET AGENCY EXPANDS TELECOM FINE PROCEEDINGS (GERMAN)

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Die nachfolgende Pressemitteilung finden Sie in Kürze als Download unter 
www.bundesnetzagentur.de/pressemitteilungen    
Bundesnetzagentur    
P R E S S E M I T T E I L U N G    
Bonn, 23. August 2013    
Bundesnetzagentur weitet Bußgeldverfahren zum Anbieterwechsel aus    
Homann: "Helfen Verbrauchern bei Versorgungsunterbrechungen weiter"    
Die Bundesnetzagentur weitet die Ermittlungen in den drei eingeleiteten 
Bußgeldverfahren zum Anbieterwechsel im Telekommunikationsmarkt aus. Es wird 
geprüft, ob die Unternehmen ihre Pflichten als abgebende Anbieter verletzt 
haben.    
"Ziel der Neuregelung zum Anbieterwechsel im Telekommunikationsgesetz ist es, 
den Endkunden vor langwierigen Ausfällen beim Wechsel zu schützen. Damit hat 
der Gesetzgeber nicht nur den neuen, sondern auch den abgebenden Anbieter in 
die Pflicht genommen, alle Vorkehrungen für einen weitestgehend 
unterbrechungsfreien Wechsel zu treffen. Seit Dezember 2012 ist der abgebende 
Anbieter im Falle eines Scheiterns des Wechselprozesses verpflichtet, zunächst 
die Versorgung wieder aufzunehmen", erläuterte Jochen Homann, Präsident der 
Bundesnetzagentur.    
"Wir haben in den letzten Monaten unsere Ermittlungen in den Bußgeldverfahren 
nochmals intensiviert und erweitert. Damit gehen wir nicht nur gegen den 
aufnehmenden Anbieter vor, wenn dieser den Wechselprozess nicht ordnungsgemäß 
vorbereitet, sondern untersuchen darüber hinaus auch Fälle, in denen der 
abgebende Anbieter bei einem fehlgeschlagenen Wechsel vorübergehend nicht die 
Weiterversorgung des Verbrauchers sichergestellt hat", sagte Homann.    
Effiziente Wechselprozesse sind entscheidend für den Wettbewerb im 
Telekommunikationsmarkt. Die aktuellen Beschwerdezahlen zeigen, dass die 
gesamte Branche noch erhöhte Anstrengungen unternehmen muss, um mit 
automatisierten und standardisierten Abstimmungsprozessen eine geringere 
Fehlerquote beim Anbieterwechsel zu erreichen. Die Bundesnetzagentur begleitet 
und unterstützt nachdrücklich die von den Anbietern und Fachverbänden hierzu 
angestoßenen Initiativen.    
"Daneben setzen wir uns für jeden einzelnen Verbraucher ein, bei dem es beim 
Anbieterwechsel zu einer Versorgungsunterbrechung gekommen ist. Dies ist bisher 
in mehr als 4.000 Fällen geschehen. Verbraucher können auf unserer 
Internetseite ein Beschwerdeformular herunterladen und dieses ergänzt um ihre    
Daten an eine gesondert geschaffene Beschwerdestelle senden. Die 
Bundesnetzagentur geht dann gezielt auf die im Einzelfall betroffenen 
Unternehmen zu, um einen zügigen und erfolgreichen Abschluss des 
Anbieterwechsels zu erreichen", sagte Homann.    
Weitere Informationen zum Thema sind unter 
www.bundesnetzagentur.de/tk-anbieterwechsel zu finden.    
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