VOESTALPINE SAYS RAIL CARTEL CASE CLOSED WITH FINE (GERMAN)

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Sehr geehrte Damen und Herren, 
in Bezug auf die heutige Presseaussendung des deutschen Bundeskartellamtes zum 
Schienenkartell darf ich ihnen wie folgt eine Information/Reaktion des 
voestalpine-Konzerns übermitteln. 
Nachdem das Bußgeldverfahren beim Deutschen Bundeskartellamt betreffend 
Lieferungen von Schienen und Oberbaumaterial an die Deutsche Bahn gegenüber 
voestalpine bereits am 5. Juli 2012 abgeschlossen wurde, hat das 
Bundeskartellamt heute mit dem Erlass von Bußgeldbescheiden auch den noch 
offenen Teilkomplex "Privatmarkt" beendet. Dieser zweite Teil umfasst die 
Lieferungen von Schienen und Bahnoberbaumaterial an kommunale Verkehrsbetriebe 
sowie an Industriekunden und Bauunternehmen. Als Ergebnis dieser Untersuchungen 
- von denen ebenfalls mehrere Unternehmen betroffen waren - wurde der 
voestalpine nunmehr ein Bußgeld in Höhe von EUR 6,4 Mio. für diese Lieferungen 
auferlegt. Damit ist für sie das Verfahren beim deutschen Bundeskartellamt im 
Zusammenhang mit dem sogenannten "Schienenkartell" zur Gänze abgeschlossen. 
"Unsere vom Beginn des Verfahrens im Frühjahr 2011 weg praktizierte, schnelle, 
umfassende und vorbehaltlose Kooperation mit dem Bundeskartellamt ermöglichte 
es, dieses komplexe Verfahren vergleichsweise rasch abzuschließen. Für den 
voestalpine-Konzern wurde dadurch auch weit größerer Schaden abgewendet", sagt 
Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender des voestalpine-Konzerns, unmittelbar nach 
Erhalt des Bußgeldbescheides. "Dies ändert jedoch nichts daran, dass die dem 
Verfahren zugrundeliegenden Vorgänge vergangener Jahre intern einen bitteren 
Beigeschmack hinterlassen. Wir haben jedenfalls umfassende Konsequenzen aus 
diesen Erfahrungen gezogen und dem Thema Compliance im Konzern eine völlig neue 
Dimension eingeräumt." 
Die nun folgende Auseinandersetzung zum Thema Schadenersatz wird von ähnlicher 
Komplexität geprägt sein wie jene mit der Deutschen Bahn. Die Verhandlungen 
über die Schadenersatzforderungen der Deutschen Bahn betreffend den ersten 
Verfahrensteil "Schienenlieferungen" wurden in Bezug auf die voestalpine im Mai 
2013 durch Zahlung eines entsprechenden Betrages abgeschlossen. Über Inhalt und 
Details der Einigung wurde damals Vertraulichkeit vereinbart. Die voestalpine 
ist bisher das einzige Unternehmen, mit dem sich die Deutsche Bahn über den 
Schadenersatz aus den Direktlieferungen geeinigt hat. Aus voestalpine-Sicht 
offen sind damit jetzt "nur" noch die Schadenersatzansprüche aus indirekten 
Schienenlieferungen an die Deutsche Bahn und eben aus dem heute 
kartellrechtlich abgeschlossenen Komplex "Privatmarkt". Für die Gesamtcausa 
"Schienenkartell" und die Schließung des Schienenwalzwerkes in Duisburg mit 
Ende dieses Jahres hat der voestalpine-Konzern bereits im März 2012 eine 
Rückstellung in Höhe von 205 Mio. Euro gebildet, die auch im Lichte der 
jüngsten Entscheidung als ausreichend erachtet wird. 
"Wir sind uns der besonderen Verantwortung gegenüber unseren Kunden im 
Zusammenhang mit diesem Kartellverfahren bewusst. Dies vor allem auch im 
Hinblick darauf, dass wir mit diesen auch in Zukunft wieder vertrauensvoll 
zusammenarbeiten wollen. Wir werden daher mit ihnen rasch in Verhandlungen 
eintreten, um auch den Schadenersatzkomplex ,Privatmarkt' zügig zu lösen." so 
Franz Kainersdorfer, im Vorstand der voestalpine AG für die Division Metal 
Engineering und damit auch die bahnrelevanten Geschäftsbereiche zuständig. 
Für Fragen stehe ich Ihnen unter 0043/664/615 60 49 zur Verfügung. 
Beste Grüße
Peter Felsbach 
Mag. Peter Felsbach, MAS
Konzernkommunikation, Pressesprecher 
voestalpine AG
voestalpine-Straße 1
A-4020 Linz, Austria
T. +43/50304/15-2397
F. +43/50304/55-8981
M. +43/664/615 60 49
peter.felsbach@voestalpine.com
 
 
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