UNION CALLS FOR STRIKES AT DEUTSCHE POST TUESDAY, WEDNESDAY(GER)

     (The following press release from Verdi union was received by e-mail. It 
was not confirmed by the sender.) 
P r e s s e i n f o r m a t i o n 
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bundesvorstand
www.verdi.de 
Tarifkonflikt bei der Deutschen Post AG: ver.di erhöht den Druck 
Berlin, 22.04.2013 
Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Post AG wird die Vereinte 
Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) den Druck in den beiden 
kommenden Tagen erhöhen. Am morgigen Dienstag und am Mittwoch werde 
es bundesweit zu Warnstreiks und damit Ausfällen in der Zustellung 
kommen. ver.di erwarte mehrere tausend Streikende. "Die Geduld der 
ver.di-Mitglieder ist zu Ende. Am Donnerstag ist die entscheidende 
Runde. Da muss ein einigungsfähiges Angebot auf den Tisch", sagte die
stellvertretende ver.di-Vorsitzende und Verhandlungsführerin Andrea 
Kocsis. 
Am heutigen Montag hatte ver.di zu zeitlich befristeten 
Arbeitsniederlegungen in Hessen und Bayern aufgerufen. An den 
Aktionen beteiligten sich rund 250 Beschäftigte des Internationalen 
Postzentrums am Frankfurter Flughafen und der Niederlassung 
Philatelie in Weiden. Bereits im Verlauf der vergangenen Woche waren 
insgesamt rund 6.000 Post-Mitarbeiter in den Ausstand getreten. 
ver.di fordert für die rund 132.000 Tarifbeschäftigten eine lineare 
Erhöhung der Einkommen um sechs Prozent, mindestens aber 140 Euro 
mehr im Monat. Für die Auszubildenden und Studierenden an 
Berufsakademien fordert die Gewerkschaft eine Erhöhung der 
monatlichen Vergütung um 65 Euro. Die Laufzeit des Tarifabschlusses 
soll zwölf Monate betragen. Für die rund 43.000 Beamtinnen und 
Beamten möchte ver.di im Zuge der Tarifverhandlungen die sogenannte 
Postzulage neu fassen. Die Postzulage ist eine 
unternehmensspezifische Regelung zur Sonderzahlung für Bundesbeamte. 
Pressekontakt:
V.i.S.d.P.: 
Jan Jurczyk
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin 
Tel.: 030/6956-1011 
und -1012
Fax: 030/6956-3001 
e-mail:
pressestelle@verdi.de 
******
----------------------------------------------------------------
Sollten Sie keine Pressemitteilungen der Vereinten 
Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) erhalten wollen, 
senden Sie bitte eine E-Mail an pressestelle@verdi.de.
 
 
Press spacebar to pause and continue. Press esc to stop.