KION GROUP ACHIEVES RECORD RESULTS IN 2012 (GERMAN)

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KION Group erzielt 2012 Rekordergebnisse - Finanzierungsstruktur und Position 
in Wachstumsmärkten weiter gestärkt  
•Auftragseingang wächst trotz leicht rückläufigem Markt auf 4,7 Mrd. Euro
•Umsatz um 8,2 Prozent auf 4,7 Mrd. Euro gesteigert
•Operative Leistungsfähigkeit in 2012 weiter verbessert: EBIT[1]-Marge erreicht 
9,3 Prozent 
•Auftragsbestand zum Jahreswechsel über 800 Mio. Euro
•Nettofinanzschulden erheblich um 0,8 Mrd. auf 1,8 Mrd. Euro reduziert
•Strategische Partnerschaft mit Weichai Power stärkt Position in Asien
Wiesbaden, 21. März 2013 - Die KION Group hat ihren Wachstumskurs im Jahr 2012 
erfolgreich fortgesetzt und den Konzernumsatz um 8,2 Prozent auf 4,7 Mrd. Euro 
gesteigert. Das bereinigte EBIT[1] legte um 20,2 Prozent auf 438 Mio. Euro zu. 
Damit verbesserte die KION Group die EBIT[1]-Marge auf 9,3 Prozent. 
Während die Nachfrage für Flurförderzeuge am Weltmarkt im Jahr 2012 um 3,1 
Prozent auf 947.000 Einheiten sank, baute die KION Group ihren Marktanteil aus. 
Ihr stückzahlbezogener Auftragseingang im Neugeschäft lag mit 141.700 
Fahrzeugen annähernd auf Vorjahresniveau. Wertmäßig stieg der Auftragseingang 
der KION Group um 0,4 Prozent auf 4,700 Mrd. Euro (2011: 4,682 Mrd. Euro). Der 
Auftragsbestand betrug zum 31. Dezember 2012 über 800 Mio. Euro. 
"Strukturelle Verbesserungen der vergangenen Jahre und die höhere Auslastung 
unserer Werke haben zu diesem sehr erfreulichen Ergebnis beigetragen. Mit 
unserer flexibleren Kostenstruktur haben wir unsere Profitabilität erneut 
gesteigert. Wir können Auswirkungen schwächerer Konjunkturphasen jetzt deutlich 
besser als bisher ausgleichen", sagte Gordon Riske, CEO der KION Group 
anlässlich der Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2012. "In den 
Wachstumsregionen haben wir unsere Präsenz weiter ausgebaut. Durch die 
strategische Partnerschaft mit Weichai Power haben wir unsere Position als 
führender ausländischer Anbieter in China nochmals deutlich gestärkt. Zusammen 
mit unserem starken Servicegeschäft sind wir damit weniger abhängig von 
regionalen Nachfrageschwankungen." 
Die Netto-Finanzverbindlichkeiten verringerten sich auf Ebene der KION Holding 
1 GmbH gegenüber dem 31. Dezember 2011 um 841 Mio. Euro auf 1.790 Mio. Euro zum 
31. Dezember 2012. Zu diesem deutlichen Abbau haben das - nicht zuletzt in 
Folge der in den vergangenen Jahren eingeleiteten Programme zur Kostensenkung - 
starke operative Ergebnis sowie Zuflüsse aus der Weichai Transaktion 
beigetragen.  
Das Konzerneigenkapital erhöhte sich zum 31. Dezember 2012 um 1.148 Mio. Euro 
auf 660 Mio. Euro (Ende 2011: minus 488 Mio. Euro). Dabei wirkten sich im 
Wesentlichen die Umwandlung des Gesellschafterdarlehens in Eigenkapital sowie 
die Einlage von Weichai Power für den Erwerb von 25 Prozent der Anteile an der 
KION Holding 1 GmbH im Wege einer Kapitalerhöhung aus. 
Geschäftsentwicklung im Detail 
Der Konzernumsatz stieg im Geschäftsjahr 2012 auf den neuen Rekordwert von 
4,727 Mrd. Euro. Das entspricht einem Plus von 8,2 Prozent im Vergleich zum 
Vorjahr (2011: 4,368 Mrd. Euro). Etwa 74 Prozent des Umsatzes hat die KION 
Group außerhalb Deutschlands erzielt. Der Umsatz im Geschäft mit neuen 
Fahrzeugen wuchs um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das 
Servicegeschäft, das neben After Sales auch Serviceangebote wie Finanzierung, 
Flottenmanagement und IT-Lösungen umfasst, steigerte die KION Group um rund 4 
Prozent auf 1,9 Mrd. Euro. Der Anteil des weniger konjunkturabhängigen 
Servicegeschäfts am Gesamtumsatz beträgt damit über 40 Prozent. 
Das um Einmal- und Sondereffekte bereinigte Betriebsergebnis vor Zinsen und 
Steuern (EBIT[1]) hat die KION Group im Vergleich zum Vorjahr von 365 Mio. Euro 
auf 438 Mio. Euro gesteigert. Das entspricht einem Zuwachs von 20,2 Prozent und 
einer EBIT[1]-Marge von 9,3 Prozent. Damit setzte die KION Group die Steigerung 
ihrer Profitabilität weiter fort.  
Das Konzernergebnis stieg 2012 auf 161 Mio. Euro (2011: minus 93 Mio. Euro). 
Der Anstieg um 254 Mio. Euro resultierte insbesondere aus dem höheren 
bereinigten EBIT[1] und dem Nettoertrag aus der Veräußerung von 70 Prozent des 
Hydraulikgeschäfts an Weichai Power, gegenläufig wirkte ein höherer 
Ertragsteueraufwand. 
Den operativen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat die KION Group 
auf 414 Mio. Euro verbessert (2011: 387 Mio. Euro). Der Mittelzufluss aus der 
Investitionstätigkeit (einschließlich Akquisitionen) belief sich auf 104 Mio. 
Euro (2011: minus 153 Mio. Euro), so dass der Free Cashflow deutlich auf 518 
Mio. Euro (2011: 234 Mio. Euro) stieg. 
Die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung betrugen 120 Mio. Euro. Das 
entspricht 2,5 Prozent der Umsatzerlöse. Im Jahr 2012 wurden an die KION Group 
Gesellschaften insgesamt 63 Patente erteilt. 96 neue Patente wurden angemeldet 
- bereinigt um die Ausgliederung des Hydraulikgeschäfts eine moderate 
Steigerung gegenüber dem Vorjahr. 
Die Zahl der Beschäftigten (einschließlich Auszubildender) sank zum Stichtag 
31. Dezember 2012 um 3,0 Prozent auf 21.215 (31. Dezember 2011: 21.862). Der 
Rückgang geht auf die Ausgliederung des Hydraulikgeschäfts zurück. Insgesamt 
1.487 Mitarbeiter wechselten zum 27. Dezember 2012 in die neue Gesellschaft 
Linde Hydraulics und wurden daher zum Stichtag nicht mehr innerhalb der KION 
Group konsolidiert. 
Wichtige strategische Schritte im Geschäftsjahr 2012 
Die KION Group hat wichtige Maßnahmen umgesetzt, um von einem weiteren 
Aufschwung in den Wachstumsregionen zu profitieren. Die strategische 
Partnerschaft mit Weichai Power Co., Ltd. eröffnet zusätzliche Marktchancen in 
Asien: Beide Unternehmen kooperieren eng im Bereich Flurförderzeuge und 
hydraulische Antriebstechnologie. Weichai Power hat sich im Dezember 2012 im 
Zuge einer Kapitalerhöhung als Ankerinvestor mit 25 Prozent an der KION Holding 
1 GmbH beteiligt und gleichzeitig eine 70-prozentige Mehrheitsbeteiligung an 
Linde Hydraulics erworben. 
Um das Potenzial in weiteren südasiatischen und südostasiatischen Märkten 
optimal auszuschöpfen, hat die KION Group bereits im April 2012 die KION South 
Asia Pte. Ltd. in Singapur gegründet. Die neue Gesellschaft unterstützt den 
kontinuierlichen Ausbau der lokalen Vertriebs- und Servicenetzwerke der Marken 
Linde, STILL und Baoli. 
Im November 2012 hat die KION Group zudem die noch ausstehenden Anteile an der 
indischen Voltas Material Handling Pvt. Ltd. (VMH) übernommen. Damit ist die 
KION Group jetzt alleiniger Eigentümer der Gesellschaft, die den 
bevölkerungsreichen indischen Markt erschließen soll. 
Des Weiteren hat die KION Group ihre Präsenz im südamerikanischen Markt 
gestärkt. Seit dem dritten Quartal 2012 produziert KION South America in einem 
komplett neu errichteten Werk in Indaiatuba/São Paulo, Brasilien, Gabelstapler 
und Lagertechnikgeräte der Marken Linde und STILL für die regionalen Märkte. 
Durch die markenübergreifende Zusammenarbeit und Bündelung der Produktion in 
São Paulo kann KION Synergien nutzen und noch flexibler auf regionale 
Kundenanforderungen reagieren. 
Außerdem hat die KION Group die Service- und Vertriebsorganisationen der Marken 
Linde und STILL in Osteuropa gezielt ausgebaut. Auch in den Erwerb von Händlern 
in Westeuropa wurde im Jahr 2012 investiert. 
Ausblick: weitere Margenverbesserung 
Nachdem der Weltmarkt für Flurförderzeuge 2012 um rund 3 Prozent unter dem 
erreichten Rekordniveau des Vorjahres blieb, rechnet die KION Group für das 
Jahr 2013 mit einer leichten Erholung der Nachfrage. Für die nächsten fünf 
Jahre geht die KION Group basierend auf derzeitigen gesamtwirtschaftlichen 
Einschätzungen und vor dem Hintergrund historischer Marktentwicklungen von 
einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von rund 4 Prozent aus. 
KION hat im Geschäftsjahr 2012 die Voraussetzungen für eine Fortsetzung des 
profitablen Wachstums in den Folgejahren geschaffen. Der Konzernumsatz soll 
entsprechend im Jahr 2013 den um die Ausgliederung des Hydraulikgeschäfts 
bereinigten Vergleichswert 2012 übertreffen. Aufgrund des hohen Bedarfs an 
Ersatzinvestitionen - insbesondere in entwickelten Märkten - sowie steigender 
Produktverkäufe in Asien und Lateinamerika rechnet KION für 2013 mit einem 
zunehmenden Neufahrzeuggeschäft. Das Servicegeschäft soll weiterhin rund 40 
Prozent zum Konzernumsatz beitragen. Die Wachstumsmärkte werden erwartungsgemäß 
wieder einen signifikanten Anteil am steigenden Umsatzvolumen haben. Die KION 
Group ist als Marktführer für Flurförderzeuge in Europa und mit führenden 
Positionen in den Wachstumsmärkten weltweit hervorragend aufgestellt, um an 
künftigen Marktentwicklungen zu partizipieren. Mit Blick auf den chinesischen 
und asiatischen Markt dürfte sich die Partnerschaft mit Weichai Power schon 
2013 positiv auswirken. 
Die gute Marktstellung der Marken, das breite Produktportfolio, hohe 
Marktanteile in den Kernmärkten in Deutschland und Frankreich, gute 
Positionierung in den Wachstumsmärkten, wachsendes Servicegeschäft, die bereits 
ergriffenen Maßnahmen zur Kostenflexibilisierung sowie Skaleneffekte sollen 
dazu beitragen, dass auch im Jahr 2013 die bereinigte EBIT[1]-Marge moderat 
verbessert werden kann. 
Für 2013 wird von einem leicht positiven Konzernergebnis ausgegangen, das die 
reduzierte Verschuldung widerspiegeln wird. 
Auf Basis der Reduzierung seiner Netto-Finanzverbindlichkeiten in 2012, ist das 
Unternehmen auch künftig bestrebt, die Verschuldung weiter zu verringern und 
die Finanzierungsstruktur im Jahr 2013 zu optimieren. 
[1] EBIT bereinigt um KION Akquisitionseffekte sowie Einmal- und Sondereffekte  
Das Unternehmen 
Die KION Group ist mit den sechs Marken Linde, STILL, Fenwick, OM STILL, Baoli 
und Voltas Marktführer für Flurförderzeuge in Europa, weltweit die Nummer 2 
ihrer Branche und führender ausländischer Anbieter in China. Die Marken Linde 
und STILL bedienen das Premium-Segment weltweit. Fenwick ist der größte 
Material Handling Anbieter in Frankreich, und OM STILL ist ein Marktführer in 
Italien. Die Marke Baoli konzentriert sich auf das Economy-Segment; Voltas ist 
einer der beiden Marktführer in Indien. Die KION Group hat im Geschäftsjahr 
2012 mit mehr als 21.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 4,73 Milliarden Euro 
erzielt. 
Haftungsausschluss 
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und 
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zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener 
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Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, 
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