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VERDI CALLS FOR LUFTHANSA STAFF STRIKES IN FRANKFURT, HAMBURG

     (The following press release from Verdi was received by e-mail. It was not 
confirmed by the sender.) 
P r e s s e i n f o r m a t i o n 
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bundesvorstand
www.verdi.de 
ver.di ruft zu ersten Warnstreiks im Lufthansa-Tarifkonflikt auf 
Berlin, 20.03.2013 
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat 
Lufthansa-Beschäftigte zu Warnstreiks an zahlreichen deutschen 
Flughäfen aufgerufen. Hintergrund ist die Arbeitgeberhaltung in den 
laufenden Tarifverhandlungen für rund 33.000 Beschäftigte am Boden 
sowie bei Lufthansa-Systems, der Lufthansa Service Group (LSG), der 
Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo. 
"Die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber und ihre Gegenforderungen 
zu Lohnverzicht und Arbeitszeitverlängerung sind eine Provokation, 
die bei den Lufthanseaten zu starker Unruhe und Verärgerung geführt 
hat", betont ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle. Aus 
diesem Grund habe ver.di die Beschäftigten zu Warnstreiks am Morgen 
des 21. März aufgerufen, um vor der zweiten Verhandlungsrunde, die am
22. März in Frankfurt stattfindet, Druck auf die Arbeitgeber zu 
machen. Besonders betroffen seien bei diesem ersten Warnstreik 
Frankfurt am Main und Hamburg. In Berlin seien auch 
Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter zum Warnstreik aufgerufen. 
Warnstreikaktionen werde es auch in München, Düsseldorf, Köln und 
Norderstedt geben.  
Behle warb um Verständnis bei den Fluggästen und betonte, dass die 
Ankündigung der Aktionen bereits am heutigen Mittwoch erfolge, damit 
sich jeder auf die Situation einstellen könne. Es sei mit Ausfällen 
und Verzögerungen zu rechnen. Gleichzeitig forderte sie die 
Arbeitgeber auf, ihre Gegenforderungen zurückzunehmen und ein 
verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch zu legen. 
Die Arbeitgeber hätten in der ersten Verhandlungsrunde am 26. Februar
einen völlig inakzeptablen Forderungskatalog vorgelegt, in dem sie 
neben einer zweijährigen Nullrunde bis Januar 2015 und dem Aussetzen 
von Steigerungsstufen für den gleichen Zeitraum, eine Verlängerung 
der wöchentlichen Arbeitszeit um eine Stunde sowie die 
Variabilisierung von Vergütungsbestandteilen nach Geschäftserfolg und
Geschäftsfeldern fordern. Das habe ver.di entschieden zurückgewiesen. 
"Ein solches Ansinnen, das die Arbeitgeber als Beitrag der 
Beschäftigten zum Score-Programm sehen, ist provokativ und ein 
Affront gegen alle Beschäftigten bei der Lufthansa", betonte Behle. 
Die ver.di-Forderung gehe genau in die andere Richtung. "Wir fordern 
Beschäftigungssicherung und eine Gehaltserhöhung für die 
Beschäftigten, durch die sie den Anschluss an andere Branchen 
halten", so die Gewerkschafterin.  
ver.di fordert für die Beschäftigten bei der Lufthansa 5,2 Prozent 
mehr Gehalt bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Zudem sollen 
Verbesserungen für die Auszubildenden im Konzern erreicht werden. 
Hohe Priorität hat die Forderung der Gewerkschaft nach 
Beschäftigungssicherung. 
Hinweis für die Redaktionen: ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christine
Behle wird von 4 bis 10 Uhr am Flughafen Frankfurt sein und gegen 
8:30 Uhr eine Rede an die Beschäftigten richten; der ver.di 
Vorsitzende Frank Bsirske wird gegen 8:30 Uhr am Flughafen Hamburg zu
den Beschäftigten sprechen. Bitte beachten Sie die Presseerklärungen 
aus den von den Warnstreiks betroffenen ver.di-Landesbezirken mit 
Ansprechpartnern und regionalen Informationen. 
Pressekontakt:
V.i.S.d.P.: 
Martina Sönnichsen
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin 
Tel.: 030/6956-1011 
und -1012
Fax: 030/6956-3001 
e-mail:
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