DEUTSCHE BAHN FILES LAWSUIT AGAINST RAILWAY CARTEL (GER)

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Presseinformation 
Sehr geehrter Herr Weiss, 
mit dem nachstehenden Link öffnen Sie die aktuelle Presseinformation der 
Deutschen Bahn. 
http://dbag.yesspress.com/?piid=878472340627863 
DB reicht Klage gegen Schienenkartell ein 
(Berlin, 20. Dezember 2012)  Die Deutsche Bahn hat beim Landgericht 
Frankfurt/Main Klage gegen Beteiligte des sogenannten Schienenkartells erhoben. 
In der Klageschrift werden Schadensersatzansprüche gegen die Unternehmen wegen 
der illegalen Preisabsprachen beim Verkauf von Schienen an die Deutsche Bahn 
geltend gemacht.  
„In den vergangenen Monaten haben wir an die Einsicht der Kartellanten 
appelliert und erwartet, zu einer gütlichen Einigung zu kommen. Bisher können 
wir bei den verklagten Unternehmen keine zielführende Mitwirkung an einem 
Vergleich feststellen. Einige haben sogar die Gespräche mit uns abgebrochen. 
Und das, obwohl zweifelsfrei feststeht, dass sie die Bahn geschädigt haben“, 
sagt Gerd Becht, Vorstand Compliance, Datenschutz, Recht und Konzernsicherheit 
der Deutschen Bahn. „Daher sehen wir uns veranlasst, die Ansprüche gerichtlich 
geltend zu machen“, so Becht weiter. 
Die Bahn sieht sehr gute Erfolgschancen für eine Klage. Grund: Das Landgericht 
Frankfurt/Main ist an die Feststellungen des Bundeskartellamtes gebunden. Die 
gerichtliche Auseinandersetzung kann sich deshalb auf die Höhe des 
Schadensersatzes beschränken.  
Das Bundeskartellamt hatte in seinen Bußgeldbescheiden vom 5. Juli 2011 
festgestellt, dass die beteiligten Unternehmen in den Jahren 2001 bis 2011 
illegal Quoten und Preise für Schienenlieferungen an die Deutsche Bahn 
abgesprochen hatten. Die Kartellbeteiligten hatten hierfür Bußgelder von 
insgesamt € 124,5 Mio. akzeptiert.  
Da die Schieneninfrastruktur zum weit überwiegenden Teil durch Mittel des 
Bundes und weiterer Zuwendungsgeber finanziert wird, vertritt die Deutsche Bahn 
bei dieser Klage vor allem die Interessen der Steuerzahler. Um dies möglich zu 
machen, haben die Zuwendungsgeber ihre möglichen eigenen Ansprüche gegen die 
Kartellanten an die Bahn abgetreten. Ein Großteil des zu erwartenden 
Schadensersatzes wird also zurück in die öffentlichen Haushalte fließen.      
Bei den Beklagten handelt es sich um Gesellschaften der Unternehmensgruppen 
ThyssenKrupp, Moravia Steel und Vossloh sowie um den ehemaligen Eigentümer der 
Vossloh-Tochtergesellschaft Stahlberg Roensch GmbH. 
Jens-Oliver Voß
Leiter Kommunikation Compliance, 
Datenschutz, Recht und Konzernsicherheit
Tel. +49 (0)30 297-61140
presse@deutschebahn.com 
Alle Kontaktdaten der Presseansprechpartner der Deutschen Bahn finden Sie unter 
www.deutschebahn.com/presse
Weiterführende Informationen über den DB-Konzern finden Sie unter: 
www.deutschebahn.com 
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