GERMAN REGULATOR SAYS POWER USERS SHOULDN'T PAY ALL OF EEG RISE

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Die nachfolgende Pressemitteilung finden Sie als Download unter 
www.bundesnetzagentur.de. 
Bundesnetzagentur 
P R E S S E M I T T E I L U N G 
Bonn, 15. Oktober 2010 
Bundesnetzagentur nimmt Stellung zur Erhöhung der EEG-Umlage 
Kurth: "Verbraucher sollten nicht in vollem Umfang mit der erhöhten EEG-Umlage 
belastet werden" 
Die EEG-Umlage steigt 2011 um rund 1,5 ct/kWh auf 3,53 ct/kWh. Dies haben die 
Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) heute bekanntgegeben. Für das Jahr 2010 beträgt 
die EEG-Umlage 2,047 ct/kWh. Die EEG-Umlage wird von den ÜNB jährlich bis zum 
15. Oktober für das folgende Kalenderjahr ermittelt. Aufgabe der 
Bundesnetzagentur ist es, die ordnungsgemäße Ermittlung der EEG-Umlage zu 
kontrollieren. 
"Der starke Anstieg der EEG-Umlage ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Vor 
allem wirkt sich hier die gestiegene Gesamtsumme der Vergütungszahlungen an die 
Anlagenbetreiber aus. Für 2010 lag die Prognose bei 12,7 Mrd. Euro, für 2011 
liegt sie bei 17,1 Mrd. Euro. Davon entfallen allein acht Mrd. Euro auf 
Zahlungen an die Betreiber von Solaranlagen. Aufgrund der in diesem Jahr 
erfolgten Änderung des EEG sinkt die durchschnittliche Vergütung für die 
Einspeisung von Solarenergie aber voraussichtlich um mehr als 5 ct/kWh", 
erläuterte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.  
Die ÜNB sind verpflichtet, den EEG-Strom an der Börse zu vermarkten. Die 
Differenz zwischen der Einspeisevergütung für den EEG-Strom und den Einnahmen 
aus seiner Vermarktung an der Börse wird über die EEG-Umlage finanziert. Je 
niedriger das Börsenpreisniveau ist, desto größer ist die Differenz zu den 
EEG-Vergütungssätzen.  
"Verbraucher sollten nicht in vollem Umfang mit der erhöhten EEG-Umlage 
belastet werden. Die zunehmende Menge an erneuerbarer Energie bewirkt sinkende 
Großhandelspreise, weil sukzessive teuere Kraftwerke aus dem Markt gedrängt 
werden. So sind trotz Konjunkturbelebung die Börsenpreise für langfristige 
Kontrakte gesunken. Bei vielen Stromanbietern, die längerfristig eingekauft 
hatten, spiegelten sich die hohen Preisspitzen vom Frühjahr und Sommer 2008 in 
den Endkundenpreisen für 2010 wider. Diese Preisspitzen dürften für die 
Kalkulation der Strompreise 2011 aber nur noch eine untergeordnete Rolle 
spielen. Nach unseren Berechnungen müsste der Beschaffungskostenanteil bei den 
Haushaltskunden 2011 durchschnittlich um etwa einen halben Cent pro 
Kilowattstunde sinken. Ich rufe die Verbraucher auf, die Angebote am Strommarkt 
genau zu prüfen und gegebenenfalls zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln", 
betonte Kurth. 
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