GERMAN SOLAR POWER GENERATION CAPACITY ROSE 60% IN 2009 (GERMAN)

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Die nachfolgende Pressemitteilung finden Sie als Download unter 
www.bundesnetzagentur.de. 
Bundesnetzagentur 
P R E S S E M I T T E I L U N G 
Bonn, 9. April 2010 
Installierte Leistung von Solaranlagen im Jahr 2009 um über 60 Prozent gestiegen 
Kurth: "Erhöhung der EEG Umlage führt nicht zwangsläufig zu höheren 
Strompreisen" 
Die Bundesnetzagentur hat heute die vorläufigen Zahlen für die im Jahr 2009 neu 
installierten Photovoltaik (PV)-Anlagen sowie den "EEG Statistikbericht 2008" 
veröffentlicht. Demnach stieg die installierte Leistung von Solaranlagen im 
Jahr 2009
gegenüber dem Vorjahr um über 60 Prozent. Der EEG Statistikbericht zeigt, dass 
im Jahr 2008 mit 2,2 Milliarden Euro allein ein Viertel der nach dem EEG für 
erneuerbare Energien zu zahlenden Vergütung auf Solaranlagen entfiel. 
Installierte Leistung von PV-Anlagen im Jahr 2009
"Nach den uns vorliegenden Zahlen erfolgte im vergangenen Jahr ein erheblicher 
Zubau an Solaranlagen. Die installierte Leistung ist von 6,0 Gigawatt im Jahr 
2008 auf 9,8 Gigawatt im Jahr 2009 gestiegen", sagte Matthias Kurth, Präsident 
der
Bundesnetzagentur. 
Seit dem 1. Januar 2009 sind Anlagenbetreiber verpflichtet, der 
Bundesnetzagentur Standort und Leistung neu in Betrieb gehender PV Anlagen zu 
melden. Auf der Basis dieser Meldungen werden, entsprechend den EEG Vorgaben, 
die Degressions- und
Vergütungssätze für das Folgejahr berechnet. Für die Anlagen, die im Jahr 2010 
in Betrieb gehen, hatte die Bundesnetzagentur eine Absenkung der 
Vergütungssätze zwischen neun und elf Prozent ermittelt. 
Im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. September 2009 verzeichnete die 
Bundesnetzagentur einen Zuwachs an installierter Leistung von rund 1,5 
Gigawatt. Allein aus den vorläufigen Zahlen für die Monate Oktober bis Dezember 
2009 ergibt sich ein
weiterer Zuwachs von 2,3 Gigawatt. 
EEG-Statistikbericht 2008
Im Rahmen der EEG Datenabfrage prüft die Bundesnetzagentur, ob die 
Netzbetreiber die Einspeisevergütungen, die nach dem EEG gezahlt worden sind, 
gegenüber den Elektrizitätslieferanten korrekt berechnet haben. Die 
Endabrechung 2008 zeigt, dass bei
der installierten Leistung die Windkraft mit 67 Prozent vor der Solarenergie 
mit 18 Prozent und der Biomasse mit 10 Prozent lag. Auch bei der eingespeisten 
Strommenge dominierte Windkraft mit 57 Prozent, gefolgt von Biomasse mit 27 
Prozent und
Solarenergie mit 6 Prozent. Die nach dem EEG im Jahr 2008 gezahlten Vergütungen 
von insgesamt rund neun Milliarden Euro verteilten sich im Wesentlichen auf die 
Windkraft (39 Prozent), die Biomasse (30 Prozent) und die Solarenergie (25 
Prozent).
Damit entfällt auf den Bereich der Solarenergie ein hoher Anteil der EEG 
Vergütung, obwohl der Anteil an der EEG Jahreseinspeisung relativ gering ist. 
Die Differenz zwischen der Einspeisevergütung für EEG Strom und den Einnahmen 
aus seiner Vermarktung an der Börse wird über die sog. EEG Umlage finanziert. 
Für das Jahr 2010 beträgt die EEG Umlage, die von den 
Übertragungsnetzbetreibern jährlich bis
zum 15. Oktober für das folgende Kalenderjahr ermittelt wird, 2,047 Cent pro 
Kilowattstunde.  
"Aussagen, dass sich die EEG-Umlage für 2011 aufgrund der Zunahme von EEG-Strom 
verdoppelt, sind verfrüht. Es sind eine Vielzahl von Einflussfaktoren zu 
berücksichtigen, so dass eine seriöse Prognose zum jetzigen Zeitpunkt noch 
nicht möglich ist. So
waren beispielsweise die Monate Januar und Februar 2010 relativ windarm, so 
dass die erzeugte EEG-Strommenge unter den Erwartungen lag. Andererseits ist in 
diesem Jahr mit einem weiterhin starken Zubau von EEG Erzeugungsanlagen zu 
rechnen.
Schließlich bewegt sich der derzeitige Börsenpreis unterhalb des für die EEG 
Umlage prognostizierten Wertes. Je niedriger das Börsenpreisniveau ist, desto 
größer ist die Differenz zu den EEG Vergütungssätzen. Umso eher steigt dann 
auch die EEG
Umlage", erläuterte Kurth.  
"Allerdings führt eine Erhöhung der EEG Umlage nicht zwangsläufig auch zu einer 
entsprechenden Erhöhung des Strompreises", so Kurth. "Denn ein niedriges 
Börsenpreisniveau senkt zumindest mittelfristig auch die 
Strombeschaffungskosten. Deshalb
sollten Verbraucher kritisch sein, wenn Preissteigerungen allein mit der 
Erhöhung der EEG Umlage begründet werden und Wechselmöglichkeiten zu Anbietern 
prüfen, die ihre Einkaufsvorteile an die Verbraucher weitergeben." 
Der EEG-Statistikbericht sowie die Zahlen zur Leistung installierter PV Anlagen 
für das Jahr 2009 sind auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur unter 
www.bundesnetzagentur.de veröffentlicht. 
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